

Oakiv Pro Farm F02
FDM-Farmsystem mit bis zu 16 Druckplätzen
Die Oakiv Pro Farm F02 verbindet zwei Farmmodule mit insgesamt 16 FDM-Druckplätzen. Sie passt zu Unternehmen, bei denen Prototyping und Kleinserien regelmäßiger, paralleler und planungsintensiver werden – und die ihren Farmbetrieb nicht als lose Gruppe einzelner Drucker organisieren wollen.
F02 ist deshalb nicht einfach zweimal F01. Mit dem zweiten Modul wachsen Kapazität und Puffer. Gleichzeitig steigen die Zahl der Statuswechsel, Materialentscheidungen, Übergaben und möglichen Blockaden. Oakiv plant diese Ebene als zusammenhängendes Farmsystem mit Oakiv OS Pro und einem klaren Ausbaupfad bis zur F05 mit 40 Druckplätzen.
Für wen dieses Modul gedacht ist
Die Oakiv Pro Farm F02 ist für Unternehmen gedacht, bei denen funktionale Prototypen, Varianten und Kleinserien regelmäßiger werden und mehrere Aufträge parallel laufen müssen.
Sie passt besonders dann, wenn acht Druckplätze nicht mehr genug Puffer bieten, Eilaufträge die laufende Planung nicht ständig verdrängen sollen oder wiederkehrende Bauteilfamilien einen eigenen Kapazitätskorridor benötigen. Entscheidend sind dabei der tatsächliche Jobmix, die Druckzeiten, Materialwechsel und die gewünschte Betriebsreife – nicht allein die Zahl der Drucker.
Warum die Oakiv Pro Farm F02 mehr ist als 16 einzelne Drucker
F02 verbindet zwei Farmmodule mit insgesamt 16 FDM-Druckplätzen zu einem zusammenhängenden Farmsystem. Die Druckplätze werden nicht als lose Einzelgeräte betrachtet, sondern gemeinsam mit Jobstatus, Materialfit, Prioritäten, Übergaben und Verantwortlichkeiten geplant.
Oakiv OS Pro bildet dafür die Softwarebasis. So entsteht nicht nur zusätzliche Kapazität, sondern eine klarere Betriebslogik für mehr Parallelität, Puffer und Koordination. Der konkrete Hardware-, Software- und Serviceumfang wird passend zum Einsatzprofil festgelegt und im Angebot eindeutig beschrieben.
Typische Einsatzbereiche
- funktionale Prototypen und Variantenarbeit
- regelmäßig wiederkehrende Kleinserien
- wiederkehrende funktionale Bauteilfamilien
- parallele Aufträge mit unterschiedlichen Laufzeiten oder Prioritäten
- zusätzliche Reserve für Wartung, Fehldrucke und kurzfristige Aufträge
Ob F02 für einen konkreten Einsatz passt, hängt unter anderem von Teilemix, Material, Laufzeit, Qualitätsanforderung, Bedienaufwand und benötigtem Puffer ab.
Skalierung und Systemlogik
F02 ist als modularer Ausbauschritt zwischen F01 und F03 konzipiert. Wenn Jobdichte und Durchsatz weiter steigen, kann das System über F03 und F04 bis zur F05 mit 40 Druckplätzen erweitert werden.
Die Betriebslogik bleibt dabei innerhalb derselben Oakiv-Softwarewelt anschlussfähig. Zustände, Rollen, Freigaben und Abläufe müssen beim nächsten Ausbau nicht grundsätzlich neu gedacht werden, sondern können auf Basis des bestätigten Oakiv-OS-Pro-Umfangs weitergeführt und vertieft werden.
Betriebsnutzen
- mehr Parallelität für unterschiedliche Jobfamilien und Prioritäten
- zusätzlicher Puffer bei Wartung, Fehlern oder kurzfristigen Aufträgen
- klarere Trennung von wiederkehrenden Jobs, Variantenarbeit und Eilaufträgen
- gemeinsame Sicht auf Druckplätze, Status, Materialfit und blockierte Arbeit
- nachvollziehbarere Übergaben und Verantwortlichkeiten im Farmbetrieb
- modularer Ausbaupfad ohne grundlegenden Wechsel der Systemlogik
Der Nutzen entsteht nicht allein durch mehr Druckplätze. Er entsteht, wenn Kapazität, Software, Infrastruktur und Betriebsabläufe passend zum realen Einsatz gemeinsam geplant werden.
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Die Oakiv-Systembasis
Von Luftführung und Energie bis zu Netzwerk, Sicherheit und Oakiv OS entsteht hier die Grundlage für einen professionell aufgebauten Farmbetrieb.
- Luft, Filterung und Energie in einer Einheit
- Netzwerk und Firewall sauber integriert
- Oakiv OS mit Server- und Backup-Struktur
- Gebaut für Stabilität und skalierbaren Betrieb
16 Druckplätze verändern nicht nur die Kapazität, sondern den Betrieb
Mit zwei Farmmodulen steigt die Zahl paralleler Jobs, Materialentscheidungen, Statuswechsel und Übergaben. F02 wird deshalb als gemeinsamer Betriebsraum geplant – mit klarer Statussicht, Materiallogik, Prioritäten und einem definierten Umgang mit blockierten oder fehlerhaften Jobs.
Wann die Oakiv Pro Farm F02 zur richtigen Systemstufe wird
F02 passt typischerweise, wenn
- Prototyping und Kleinserien regelmäßig parallel laufen
- mehrere wiederkehrende Bauteilfamilien planbare Kapazität brauchen
- Eilaufträge nicht jede laufende Planung verschieben sollen
- Wartung, Fehler und Materialwechsel realistischen Puffer benötigen
- der Ausbau später über F03 und F04 bis F05 anschlussfähig bleiben soll
F02 sollte genauer geprüft werden, wenn
- Jobs überwiegend unregelmäßig und ohne belastbare Wiederholung auftreten
- acht Druckplätze Bedarf und Puffer bereits zuverlässig abdecken
- Material-, Qualitäts- und Übergabeprozesse noch ungeklärt sind
- 16 Druckplätze hauptsächlich ungenutzte Sicherheitsreserve wären
- F01 oder F03 den Bedarf besser abbilden könnte

Passt F02 zu Ihrem Jobmix und dem benötigten Puffer?
Wir prüfen die Kapazität, Wiederholung, Infrastruktur und Betriebslogik. Sie erhalten eine klare Einordnung, ob F02 die passende Stufe ist, welche Punkte vor einem Angebot noch offen sind und ob F01 oder F03 sinnvoller wäre.
So wird der F02-Fit geprüft
Sie erhalten eine Empfehlung zur passenden Systemstufe, die offenen Projektpunkte und ein projektspezifisches Angebot.

Jobmix und Zielbild
Wir betrachten Bauteilfamilien, Stückzahlen, Materialien, Druckzeiten und die gewünschte Produktionsentwicklung.

Kapazität und Infrastruktur
Wir prüfen den realistischen Kapazitätsbedarf sowie Raum, Strom, Netzwerk, Materialfluss und weitere Standortanforderungen.

Systemstufe und Betriebsreife
Gemeinsam klären wir, ob F03 zur heutigen Auslastung, den vorhandenen Prozessen und der geplanten Skalierung passt.

Konfiguration und Angebot
Auf dieser Grundlage entstehen die passende Systemkonfiguration, ein klar abgegrenzter Leistungsumfang und das projektbezogene Angebot.
FAQ
F02 ist für Unternehmen gedacht, bei denen acht Druckplätze nicht mehr genügend Parallelität und Puffer bieten, 24 Druckplätze aber noch nicht durch Jobdichte und Durchsatz gerechtfertigt sind. Typische Signale sind regelmäßig parallele Prototypen und Kleinserien, wiederkehrende Teilefamilien, Eilaufträge sowie ein planbarer Bedarf an Reserve für Wartung, Materialwechsel oder Fehldrucke.
F02 ist deshalb nicht einfach zweimal F01. Mit dem zweiten Farmmodul steigen auch Koordinationsbedarf, Statuswechsel, Materialentscheidungen und Übergaben. Ob F01, F02 oder F03 passt, wird anhand von Jobmix, Wiederholung, Druckzeiten, Puffer, Qualitätsanforderungen und Betriebsreife geprüft.
Fest definiert sind die Systemstufe mit 16 FDM-Druckplätzen in zwei Farmmodulen und Oakiv OS Pro als Softwarebasis. Die konkreten Druckermodelle, Materialien, Server-/Compute-Komponenten, Integrationen sowie Software- und Servicefunktionen werden passend zum Einsatzprofil konfiguriert.
Vor dem Angebot prüft Oakiv unter anderem Bauteile, Materialien, Druckzeiten, Qualitätsanforderungen, vorhandene Infrastruktur und gewünschte Prozesstiefe. Der bestätigte Liefer- und Funktionsumfang wird anschließend im Angebot eindeutig festgehalten.
F02 wird als zusammenhängendes Farmsystem geplant. Oakiv OS Pro bildet die Basis für eine gemeinsame Sicht auf Druckplätze, Jobs, Status, Materialfit, Prioritäten, Freigaben und blockierte Arbeit – jeweils im bestätigten Funktionsumfang der gewählten Konfiguration.
F02 ist jedoch kein pauschales Versprechen für einen vollständig autonomen oder unbeaufsichtigten 24/7-Betrieb. Welche Abläufe automatisiert, überwacht oder weiterhin durch Operatoren bestätigt werden, wird im Projekt transparent festgelegt. Vollautonomie, automatische Fehlerbehebung oder garantierter Durchsatz werden nicht vorausgesetzt.
Die Anforderungen hängen von den gewählten Druckern, Materialien, Laufzeiten und der geplanten Auslastung ab. Vor dem Angebot werden deshalb Aufstellfläche, elektrische Last und Absicherung, Netzwerk, Wärmeentwicklung, Materiallagerung, Wartungszugang sowie gegebenenfalls Einhausung oder Abluft geprüft.
Eine pauschale Abluftangabe wäre ohne Material- und Standortdaten nicht seriös. Die Lüftungs- und Schutzmaßnahmen müssen zum realen Verfahren, den verarbeiteten Materialien und der betrieblichen Gefährdungsbeurteilung passen. Die projektspezifischen Voraussetzungen werden im Angebot beziehungsweise in der technischen Planung dokumentiert.
F02 wird nicht auf eine theoretische Vollauslastung ohne Störungen ausgelegt. Bei der Planung werden Puffer, Wartungszugang, Materialwechsel, blockierte Jobs, Fehldrucke, QA-Schritte und Verantwortlichkeiten berücksichtigt. So bleibt nachvollziehbar, welcher Auftrag betroffen ist und welche nächste Handlung erforderlich ist.
Konkrete Wartungsintervalle, Ersatzteilstrategie, Serviceleistungen und Reaktionswege hängen von der gewählten Hardware und dem vereinbarten Leistungsumfang ab. Sie werden vor Beauftragung eindeutig festgelegt; eine pauschale Verfügbarkeits- oder Durchsatzgarantie ist damit nicht verbunden.
Ja. F02 ist als modularer Ausbauschritt innerhalb der F-Serie angelegt und kann über F03 und F04 bis zur F05 mit 40 Druckplätzen weiterentwickelt werden. Die Oakiv-OS-Pro-Welt und die grundlegende Betriebslogik bleiben dabei anschlussfähig.
Vor einem Ausbau wird dennoch erneut geprüft, ob zusätzliche Druckplätze, Infrastruktur und Prozesstiefe zum tatsächlichen Jobmix passen. Ziel ist kein Wachstum um jeden Preis, sondern eine Systemstufe, deren Kapazität im Alltag sinnvoll genutzt und betrieben werden kann.
