

Oakiv Pro Farm F03
FDM-Farmsystem mit bis zu 24 Druckplätzen
Die Oakiv Pro Farm F03 verbindet drei Farmmodule mit insgesamt 24 FDM-Druckplätzen. Sie passt zu Unternehmen, bei denen wiederkehrende Kleinserien zu einem produktiven Mid-Scale-Betrieb wachsen und Durchsatz, Standardisierung sowie Betriebskoordination stärker in den Mittelpunkt rücken.
F03 ist nicht einfach F02 plus ein weiteres Modul. Mit 24 Druckplätzen steigt die Jobdichte: Mehr Teilefamilien laufen parallel, Material- und Prioritätsentscheidungen nehmen zu und Abweichungen wirken sich schneller auf Termine und Folgeprozesse aus. Oakiv plant F03 deshalb als gemeinsames Farmsystem mit Oakiv OS Pro.
Für wen dieses Systemstufe gedacht ist
Die Oakiv Pro Farm F03 richtet sich an Unternehmen, die regelmäßig wiederkehrende Kleinserien, mehrere stabile Bauteilfamilien oder parallele Produktionsaufträge bewältigen müssen. Sie wird dann relevant, wenn einzelne Drucker oder kleinere Farmstufen nicht mehr ausreichen und 24 Druckplätze als zusammenhängender Produktionsbetrieb organisiert werden sollen.
Warum die Oakiv Pro Farm F03 mehr ist als 24 Druckplätze
F03 ist nicht als bloße Ansammlung einzelner 3D-Drucker gedacht. Druckplätze, Aufträge, Materialien, Prioritäten, Störungen, Qualitätsprüfungen und Übergaben werden als gemeinsamer Betriebsablauf geplant. Dazu gehören auch die passende Raum- und Infrastrukturplanung sowie eine klar definierte Software-, Integrations- und Servicearchitektur. Welche Abläufe Oakiv OS Pro unterstützt und welche projektspezifisch organisiert werden, wird vor dem Angebot transparent festgelegt.
Typische Einsatzbereiche
Typische Einsatzbereiche sind wiederkehrende Kleinserien, Ersatz- und Betriebsmittel, Vorrichtungen und Montagehilfen sowie mehrere parallel laufende Bauteilfamilien. F03 eignet sich besonders für Anwendungen, bei denen ein höherer Durchsatz benötigt wird und Druckaufträge, Materialfluss und Qualitätsprüfung bereits strukturiert organisiert werden müssen.
Skalierung und Systemlogik
F03 bildet innerhalb der Oakiv-F-Serie die Mid-Scale-Systemstufe zwischen F02 und F04. Sie ist für höhere Jobdichte, mehr Parallelität und einen seriennäheren Betrieb ausgelegt. Ein möglicher späterer Ausbau zu F04 oder F05 wird bei der Planung berücksichtigt. Welche Hardware-, Software- und Infrastrukturbausteine weiterverwendet oder ergänzt werden können, hängt von der konkreten Ausgangskonfiguration ab.
Betriebsnutzen
Der zentrale Nutzen liegt nicht allein in zusätzlicher Druckkapazität, sondern in einem besser planbaren Gesamtbetrieb. Gemeinsame Statussicht, klarere Prioritäten, definierte Zuständigkeiten sowie geregelte Abläufe für Störungen, Qualitätsprüfung und Übergabe können den Koordinationsaufwand reduzieren und die vorhandenen Druckplätze produktiver nutzbar machen.
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Die Oakiv-Systembasis
Von Luftführung und Energie bis zu Netzwerk, Sicherheit und Oakiv OS entsteht hier die Grundlage für einen professionell aufgebauten Farmbetrieb.
- Luft, Filterung und Energie in einer Einheit
- Netzwerk und Firewall sauber integriert
- Oakiv OS mit Server- und Backup-Struktur
- Gebaut für Stabilität und skalierbaren Betrieb
24 Druckplätze müssen als ein Betrieb organisiert werden
Mit 24 Druckplätzen steigt nicht nur die Kapazität. Gleichzeitig nehmen parallele Aufträge, Materialwechsel, Prioritätsentscheidungen, Störungen und Übergaben zu. Deshalb wird F03 als zusammenhängender Betriebsablauf geplant – vom Auftrag bis zur Qualitätsprüfung und Übergabe.
Wann die Oakiv Pro Farm F03 zur richtigen Systemstufe wird
F03 passt typischerweise, wenn
- regelmäßig wiederkehrende Kleinserien geplant sind
- mehrere stabile Bauteilfamilien parallel laufen
- Durchsatz zu einer echten Planungsgröße wird
- Material, Prioritäten und Übergaben systematisch geführt werden müssen
- der Ausbau später in Richtung F04 oder F05 anschlussfähig bleiben soll
F03 sollte genauer geprüft werden, wenn
- der Jobmix stark schwankt und nur wenig Wiederholung aufweist
- Material- und Qualitätsprozesse noch nicht stabil sind
- Raum, Strom, Netzwerk oder Abluft noch ungeklärt sind
- 24 Druckplätze hauptsächlich als Sicherheitsreserve gedacht sind
- eine kleinere oder größere Systemstufe den Bedarf besser abbilden könnte

Passt F03 zu Ihrem Jobmix und Ihrer Betriebsreife?
Wir prüfen die Kapazität, Wiederholung, Infrastruktur und Betriebslogik. Sie erhalten eine klare Einordnung, ob F03 die passende Stufe ist, welche Punkte vor einem Angebot noch offen sind und ob F02 oder F04 sinnvoller wäre.
So wird der F03-Fit geprüft
Sie erhalten eine Empfehlung zur passenden Systemstufe, die offenen Projektpunkte und ein projektspezifisches Angebot.

Jobmix und Zielbild
Wir betrachten Bauteilfamilien, Stückzahlen, Materialien, Druckzeiten und die gewünschte Produktionsentwicklung.

Kapazität und Infrastruktur
Wir prüfen den realistischen Kapazitätsbedarf sowie Raum, Strom, Netzwerk, Materialfluss und weitere Standortanforderungen.

Systemstufe und Betriebsreife
Gemeinsam klären wir, ob F03 zur heutigen Auslastung, den vorhandenen Prozessen und der geplanten Skalierung passt.

Konfiguration und Angebot
Auf dieser Grundlage entstehen die passende Systemkonfiguration, ein klar abgegrenzter Leistungsumfang und das projektbezogene Angebot.
FAQ
F03 eignet sich besonders für regelmäßig wiederkehrende Kleinserien, mehrere stabile Bauteilfamilien und parallele Aufträge mit höherem Durchsatzbedarf. Sie ist für Unternehmen gedacht, die 24 Druckplätze als zusammenhängenden Produktionscluster betreiben möchten.
F02 ist der erste produktive Ausbau mit mehr Parallelität und Puffer. F03 richtet sich an höhere Jobdichte und einen seriennäheren Mid-Scale-Betrieb. F04 wird relevant, wenn Koordination, Rollen, Qualitätssicherung und Wiederanlauf deutlich mehr Gewicht erhalten.
F03 kann den Übergang zur additiven Serienfertigung unterstützen. Entscheidend sind jedoch wiederholbare Bauteile, stabile Prozesse, realistische Auslastung, Qualitätsanforderungen und ausreichender Puffer – nicht allein die Zahl von 24 Druckplätzen.
Ja. Die F03 ist innerhalb der Oakiv-F-Serie auf den weiteren Ausbau zu F04 und F05 ausgelegt. Welche Hardware-, Software- und Infrastrukturbausteine übernommen oder ergänzt werden, wird anhand der konkreten Konfiguration geplant.
Mit 24 Druckplätzen werden gemeinsame Statussicht, Prioritäten, Materialzuordnung, Störungen und Übergaben wichtiger. Oakiv OS Pro bildet dafür die Softwarebasis; der konkrete Funktions- und Integrationsumfang wird im Projekt transparent festgelegt.
Vor dem Angebot werden Druckermodelle, Materialien, Bauteile, Druckzeiten, Raum, Strom, Netzwerk, Materiallagerung sowie mögliche Lüftungs- oder Abluftanforderungen geprüft. Daraus entstehen die passende Konfiguration und ein eindeutig abgegrenzter Liefer-, Installations-, Software- und Serviceumfang.
